12850 Steigerung der Effektivität und der Effizienz der Personalarbeit
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Dieser Beitrag beschreibt das Zusammenwirken von Effektivität und Effizienz in der Personalarbeit. Der Ablauf der Ableitung eines effektiven Human Resource Management mit effizienten Prozessen und den dazugehörigen Qualitätssicherungs- und Controllinginstrumenten wird dargelegt. Arbeitshilfen: von: |
1 Problemstellung
Der Erfolg unternehmerischen Handelns hängt in immer stärkerem Maß von der Befriedigung der Kundenbedürfnisse ab. Hierbei spielt der „Produktionsfaktor Mensch” eine bedeutende Rolle. Alle Leistungen in einem Produktions- oder noch stärker ausgeprägt in einem Dienstleistungsprozess werden letztendlich von Mitarbeitern erbracht. Von deren Leistungsvermögen und Leistungsbereitschaft sowie von den Rahmenbedingungen, unter denen diese Leistungen erbracht werden können, hängt das Ergebnis des Leistungsprozesses ab. Hier existieren durchaus Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Variablen.
Die Steuerung der Human Resource in diesem Umfeld ist die wichtigste Aufgabe unternehmerischen Handelns. Der Zusammenhang zwischen den Inputvariablen und dem Ergebnis/Output ist in Abbildung 1 dargestellt.
Abb. 1: Determinanten von Produktivität
Leistungsvermögen
Das Leistungsvermögen umfasst Themen der Personalauswahl (Neuinvestition), der Anpassungsqualifizierung (Instandhaltung), der Weiterqualifizierung/Personalentwicklung (Erweiterungsinvestition) und der Gesunderhaltung der Mitarbeiter/Betriebliche Gesundheitsförderung sowie Arbeitsschutz. Diese Variable beschreibt das geistige und physische Leistungsvermögen der Mitarbeiter, das „Können”.
Das Leistungsvermögen umfasst Themen der Personalauswahl (Neuinvestition), der Anpassungsqualifizierung (Instandhaltung), der Weiterqualifizierung/Personalentwicklung (Erweiterungsinvestition) und der Gesunderhaltung der Mitarbeiter/Betriebliche Gesundheitsförderung sowie Arbeitsschutz. Diese Variable beschreibt das geistige und physische Leistungsvermögen der Mitarbeiter, das „Können”.
Leistungsbereitschaft
Die Leistungsbereitschaft zielt auf die Erhaltung und Steigerung der Motivation durch Schaffung von Identifikationsmerkmalen. Hierzu zählen auf der einen Seite monetäre Anreize, wie Grundvergütung und leistungsorientierte Vergütung, sowie alle anderen materiellen Zuwendungen.
Die Leistungsbereitschaft zielt auf die Erhaltung und Steigerung der Motivation durch Schaffung von Identifikationsmerkmalen. Hierzu zählen auf der einen Seite monetäre Anreize, wie Grundvergütung und leistungsorientierte Vergütung, sowie alle anderen materiellen Zuwendungen.
Darüber hinaus zählen hierzu aber auch die immateriellen Zuwendungen über Lob und Anerkennung. Die Schaffung einer Employer Value Proposition als unverwechselbare Arbeitgebermarke ist hierbei ein wichtiges Stichwort. Dieser Faktor beschreibt die Lust an Leistung, das „Wollen”.
Gestaltung der Rahmenbedingungen
Die Gestaltung der Rahmenbedingungen ist der dritte zentrale Aspekt, das „Dürfen”. Können und Wollen sind zwar schön und gut, durch negative Rahmenbedingungen werden sie jedoch eingeschränkt. Wenn die Mitarbeiter nicht ihr volles Potenzial ausnutzen dürfen, weil dieses durch statische Prozessabläufe, fehlerhafte Infrastruktur, veraltete Technik, aber auch durch Organisationsanweisungen, Führungsstile sowie Informations- und Entscheidungswege gehemmt wird, liegt Potenzial ungenutzt brach und Motivation schwindet. Eine hier erlebte Ohnmacht der Mitarbeiter hat unmittelbaren Einfluss auf die Leistungsbereitschaft und schränkt somit den Faktor „Wollen” ein. Für das Unternehmen bedeutet dieses geringere Leistung und damit geringeren Ertrag.
Die Gestaltung der Rahmenbedingungen ist der dritte zentrale Aspekt, das „Dürfen”. Können und Wollen sind zwar schön und gut, durch negative Rahmenbedingungen werden sie jedoch eingeschränkt. Wenn die Mitarbeiter nicht ihr volles Potenzial ausnutzen dürfen, weil dieses durch statische Prozessabläufe, fehlerhafte Infrastruktur, veraltete Technik, aber auch durch Organisationsanweisungen, Führungsstile sowie Informations- und Entscheidungswege gehemmt wird, liegt Potenzial ungenutzt brach und Motivation schwindet. Eine hier erlebte Ohnmacht der Mitarbeiter hat unmittelbaren Einfluss auf die Leistungsbereitschaft und schränkt somit den Faktor „Wollen” ein. Für das Unternehmen bedeutet dieses geringere Leistung und damit geringeren Ertrag.
Effektivität und Effizienz
Es muss also ein zentrales Anliegen sein, die laufenden Prozesse so zu gestalten, dass in allen drei Variablen keine Störungen auftreten. Prozesse müssen effektiv und effizient sein:
Es muss also ein zentrales Anliegen sein, die laufenden Prozesse so zu gestalten, dass in allen drei Variablen keine Störungen auftreten. Prozesse müssen effektiv und effizient sein:
| • | effektiv in dem Sinne, dass deren Sinn in der Art und Weise der Abwicklung von jedem Mitarbeiter nachvollzogen werden kann. Die Mitarbeiter müssen ihren Beitrag zur Erreichung übergeordneter Unternehmensziele im Rahmen des Prozesses erkennen können; |
| • | effizient in dem Sinne, dass der Prozess so schlank wie möglich abläuft und die Flexibilität bietet, die für eine effektive Abwicklung notwendig ist. |
Effektives und effizientes Handeln
Das Umfeld, in dem unternehmerisches Handeln stattfindet, ist nicht statisch. Es wird auch in Zukunft dramatischen Veränderungen unterliegen. Es gibt daher gute Gründe sich mit dem Thema Human Resource Management professionell zu befassen. Diese lassen sich folgendermaßen in Schlagwörtern skizzieren:
Das Umfeld, in dem unternehmerisches Handeln stattfindet, ist nicht statisch. Es wird auch in Zukunft dramatischen Veränderungen unterliegen. Es gibt daher gute Gründe sich mit dem Thema Human Resource Management professionell zu befassen. Diese lassen sich folgendermaßen in Schlagwörtern skizzieren:
| • | steigender Wettbewerb in enger werdenden Märkten, insbesondere über den Preis; |
| • | dieser Wettbewerb ist gepaart mit einer zunehmenden Ausweitung der Globalisierung auf alle Wirtschaftsbereiche; |
| • | stärkere Verfügbarkeit von Informationen, Transparenz auf den Verbraucher- und Arbeitsmärkten führen zu erhöhter Konkurrenz. Die Möglichkeit des Vergleichs von Produkten- und Dienstleistungen steigt; |
| • | Produktangebote werden verstärkt um Dienstleistungsangebote ergänzt. Damit entstehen in stärkerem Maße personenabhängige Geschäftsbeziehungen; |
| • | Unternehmen müssen verstärkt Anstrengungen unternehmen, um ihre Wettbewerbsposition auf dem Markt zu behaupten; |
| • | Technologieführerschaften sind aufgrund der Kopierbarkeit technischer Innovationen kurzlebig, Neuentwicklungen werden kostspieliger, die Amortisationsdauer hingegen kürzer; |
| • | Mitarbeiter stellen das einzige nicht kopierbare und ohne Weiteres austauschbare Gut dar. Allerdings weitet sich der „War for Talents” auf immer mehr Arbeitsmarktsegmente aus. Unternehmen stehen in einem unmittelbaren Konkurrenzkampf um die Gewinnung der „Besten”; |
| • | Fehlentscheidungen bei der Personalauswahl und -führung von Mitarbeitern beeinflussen Leistungsbereitschaft und Fluktuation der Mitarbeiter. Dieses hat Auswirkungen auf die Performance des Unternehmens und das Unternehmensergebnis. |
2 Effektivität und Effizienz in der Personalarbeit
Lösungsweg
In Bezug auf die Resource Mitarbeiter muss die Personalarbeit intelligente Lösungen suchen und finden, um ihren Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele zu leisten. Zwei Aspekte spielen bei der Ausgestaltung der betrieblichen Personalarbeit in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle:
In Bezug auf die Resource Mitarbeiter muss die Personalarbeit intelligente Lösungen suchen und finden, um ihren Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele zu leisten. Zwei Aspekte spielen bei der Ausgestaltung der betrieblichen Personalarbeit in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle:



